Der Zürcher Oberländer deckte im Zeitungsartikel „Wie Eltern einem schwulen Lehrer das Leben zur Hölle machen“ vom 18. April 2024 den Fall eines homosexuellen Primarlehrers in Pfäffikon auf, welcher ins Visier von wertkonservativen Eltern geriet und anschliessend von der Schule die Kündigung erhielt. Ausgangspunkt des Konflikts waren gemäss dem Bericht die Lernplan21 konformen Lernziele zum Sexualkundeunterricht.
Im Sinne des Schutzes der Lehrerinnen und Lehrer an der Schule Wetzikon vor ungerechtfertigten Angriffen und im Bewusstsein, dass ein Konflikt der zu einer Kündigung führt, vielschichtig ist, wollte ich mit der Anfrage erfahren, wie die Integrität und der Schutz der Lehrpersonen an den Wetziker Schulen sichergestellt werden. Insbesondere wie mit Vorwürfen, Beschwerden und Konflikten umgegangen wird und welche Unterstützung den Lehrpersonen zur Verfügung steht.

Der Stadtrat hält fest, dass zum Schutz der Lehrpersonen klare gesetzliche Vorgaben, interne Prozesse und Anlaufstellen bestehen. Beschwerden und Konflikte werden nach definierten Verfahren behandelt, wobei die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten gewahrt werden. Zudem stehen den Lehrpersonen verschiedene Unterstützungsangebote, Beratungsstellen und Führungsstrukturen zur Verfügung. Der Stadtrat sieht die bestehenden Instrumente grundsätzlich als ausreichend an.

 

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